Memories behind the dark
FanFiction zu "Cyberempathy"

Dumpf drang der Klang der Stahlvorschlaghämmer durch die dunklen Gassen und verschlungenen Wege der Ebene 4. Jeder Hammerschlag ging ihm durch Mark und Bein, er zuckte immer wieder zusammen, als rechne er nicht mit weiterem Lärm. Seine Ohren, scharf wie die eines Luchses, würden sich nie an die permanente Lautstärke hier unten gewöhnen.

Wer war er? Wo war er und vor allem, warum?

Nichts erkannte er wieder. Nichts sah gewohnt oder bewohnt aus. Die gelbe Straßenlampe warf ihr schmutziges Licht in die Gasse, an deren Gabelung er verweilte, ohne eine Ahnung, wieso er gerade hier stand, wohin er unterwegs war und woher er kam. Er blickte sich suchend um und ein Fluch: „Verdammte Scheiße, was soll das“, schoss aus seinem Mund.

Er sah an sich herab. Groß war er, mit kybernetischen Ersatzteilen, die recht hochwertig wirkten. Offenbar ein Weißer und die Stahlkette auf seiner Brust ließ ihn vermuten, dass er entweder cool war oder ein Militär. Aber was zum Henker wollte er hier und vor allem wo war hier?

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Der Bär, der Uhu und die Füchsin
Eine kleine Fabel

Es war einmal, so beginnen viele Märchen und Geschichten und auch diese wird diesen Weg nehmen.

Also es war einmal ein Bär. Sein Name – Herr Petz. Tief dunkelbraun war sein Fell, die Krallen scharf, die Tatzen riesig und die Zähne wirkten bedrohlich, besonders wenn er gähnte. Der Bär liebte die Vögel, die für ihn sangen, liebte das Summen der Bienen, sorgten die doch für den immer beliebten Honig, den er sehr genoss. Auch liebte er die Gespräche mit den Tieren des Waldes, mal mehr, mal weniger intensiv, mal lustig und mal tiefgründig.
Zumeist war der Bär lieb und ruhig und oft verschlafen. Das führte dazu, dass er herzhaft gähnen musste. Dieses Gähnen glich einem Knurrlaut, das riesige Maul riss er auf und zeigte eine Menge scharfer, gut geputzter riesiger Reißzähne. Nach dem Gähnen schupperte er sich den Rücken, setzte sich auf seinen Bärenpopo, nahm die Zeitung und schmatze zufrieden vor sich hin.

Der Uhu, über ihm auf einem Ast der sehr großen Rotbuche schlafend, erschrak hin und wieder über das Gebrüll, erkannte aber das Geräusch recht schnell als das, was es war - ein Ausdruck müder Zufriedenheit. Gefahr, das wusste Herr Uhu, ging von Herrn Bär nicht aus, denn er aß nie anderes als Beeren, Honig, den er von den Bienen geschenkt bekam und Obst, Blätter und Salat. Keine Tiere und schon gar keine Uhu´s.
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Von einer kleinen Pummelfee,
die mit Sack und Pack loszog, eine Party zu feiern.

Wenn eine kleine Schreiberline herausbekommt, dass eine der zwei hinreißendsten Bücherelfen ihren 10. Bloggeburtstag feiert, dann packt sie die allerschönste Blume ein. Geschenke werden eingetütet und auf gehts zm Feenbrunnen.
Doch kann allerlei Unglück dazwischen kommen. Lest selbst.

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The Lions Bodyguard (mein neuer Roman!)
Leseprobe

Ich zitiere den § 211 des deutschen Strafgesetzbuches. Meine Stimme senke ich auf ein Niveau, das meine Freunde meine „Dom-Stimme“ nennen. Und tatsächlich, ich sehe, wie der Mann auf der Anklagebank immer mehr in sich zusammenfällt. Wunderbar, so soll es sein.
Doch seine Augen …
„Sehr geehrter Herr Richter Meyer, sehr geehrte Beisitzer und sehr geehrter Herr Popow. Mord im Sinne des § 211 des Strafgesetzbuches setzt im Wesentlichen folgende Punkte voraus…“ Ich hole sehr tief Atem und nutze die Stille, um die Aufmerksamkeit aller auf mich zu lenken.
„Zuallererst muss ein Mensch getötet worden sein.
Dieses konnte durch den Fund der Leiche des russischen Staatsbürgers Victor Kusnezow einwandfrei nachgewiesen werden. Dieser wurde mit vier Einschüssen einer russischen Makarow 9 mm in den linken oberen Brustkorb im Hafenbecken Hamburg am 17.08.2019 aufgefunden.
Demnach …“ ich senke meine Stimme nochmal entscheidend, sehe dem Angeklagten genau ins Gesicht. Mir strahlt eine unglaubliche Kälte und Regungslosigkeit entgehen und ich erkenne unverhohlenen Hass in seinem Blick.

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Ein Krieger geht auf Reisen
und wunderbare Menschen begleiten ihn

Wenn man ein Buch schreibt, so hab ich ja in dem vorherigen Beitrag erwähnt, durchlebt man viele Gefühlswelten. Aber genauso ist es, wenn man den Protagonisten und seine Begleiter auf eine Reise schickt oder mitnimmt. So habe ich meine Kendra, ihren Anton und alles anderen zur Blogtour im Juni 2019 auf eine Reise durch verschiedene Blogs geschickt. Bei mehr als der Hälfte war er sehr willkommen und löste Begeisterung aus. Das ehrte mich unglaublich.
Was ich nicht vermutet hatte und was mich nun umso mehr rührt, ist die Tatsache, dass er nachklingt, nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, Menschen im Herzen berührt hat. Und noch unglaublicher für mich ist es, dass das Buch, mein Buch, nachwirkt. Nun sind Wochen vergangen und ich durfte heute einen wundervollen Blogbeitrag der lieben Bibilotta-Büchersuchti lesen und genießen. Ich freue mich schon, sie persönlich auf der Frankfurter Buchmesse in die Arme schließen zu dürfen.
Lest hier, was sie über meinen Krieger zu erzählen hat, wie ihr das Buch gefallen hat. { weiterlesen }


Wenn ein Stern aufgeht
Rionnag, die Geschichte meines Sterns

Wenn ein Stern aufgeht, dann sieht man ein Licht am Nachthimmel. Es kann groß sein, oder ein winzig kleines Glimmen, einem Glühwürmchen gleich. Es kann flackern oder hell erstrahlen. Unsere Sonne ist ebenfalls ein Stern, es gibt Millionen und Abermillionen.
Sterne sind wie Bücher. Manche strahlen unglaublich hell, steigen kometenhaft am Nachthimmel auf.

Dann gibt es die wunderbaren Lichter, die immer am Himmel stehen, auf die man sich immer verlassen kann, die immer da sind. Der Nordpolarstern als Wegweiser der Wandernden oder auch das Kreuz des Südens, ein winzig kleines Sternbild am Südhimmel. Ziehen wir wieder den Bogen zu den Büchern, landen wir unweigerlich bei einer J.K. Rowling, bei einem J.R. R. Tolkien, dem Vater des Hobbits und dem Herrn der Ringe. Man liest diese Autoren im gleichen Atemzug mit Dan Brown oder Steven King, und kann unter Abstufung der Leuchtkraft der Sterne einen Bogen spannen zu einer Erika Leonard, besser bekannt als E.L. James. Ihre „Fünfzig Schattierungen von Grau (Fifty shades of grey)“ gingen hell leuchtend am Bücherhimmel auf.
Nun stellt sich Euch die Frage, warum philosophiert die Pummelfee über Sterne? { weiterlesen }


Mit Luzifer reden, Schwerter schwingen, den Legenden der Lichtgeborenen folgen, von der Cyberempathy gefangen genommen werden - am Eiszapfen lecken, während man Geschichte um Geschichte verfolgt.
(Buch Berlin 2018)

Nun war es also soweit, ich besuchte meine erste Buchmesse Berlin. Man war ich aufgeregt. Ich wusste ja, ich habe Hotel und Parkplatz gebucht und so konnte eigentlich nicht allzuviel schief gehen. Als ich also mit Freundin, Tochter, deren Freundin und einem wundervollen Freund in Berlin aufschlug und die Zimmer besichtigt hatte, stand einem ausgiebigen Bummel über die Buch Berlin nichts mehr im Wege. Klingt als Bericht erstmal sehr sachlich und naja - öde. Wars aber nicht, war es ganz und gar nicht. Es war...anders. Ich hab immernoch Gänsehaut...will wieder zurück, bin geflasht, gerührt, sogar geschüttelt ;) { weiterlesen }